Radio Wienerlied Sendung online




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24.07.2016:

Am Beginn dieser Sendung stehen Gratulationen zum 60. Geburtstag von Heinz Grünauer, der am 26. Juli 1956 geboren wurde. Voriges Jahr haben Heinz Grünauer und Franz Eder das 30-jährige Bestehen der Weltpartie gefeiert und da ist die ganz tolle 3er CD „Schluss mit lustig“ erschienen aus der die Aufnahmen stammen. Am Ende der Sendung gibt es noch Gratulationen an Walter Kramer, der am 22. Juli geboren wurde und leider ein Nachruf auf Ossy Molzer, die am 30. Juni im 85. Lebensjahr verstorben ist.
Im Mittelpunkt der Sendung steht das Schrammelklang Festival in Litschau. Ein absolutes Kompliment an Zeno Stanek, der die Idee gehabt hat und etwas absolut tolles auf die Füße gestellt hat, das täglich bis zu 2500 Besucher verzeichnen kann. Man hört dort Wienermusik in allen Ausrichtungen. Die Besucher kommen aus ganz Österreich, Deutschland, Schweiz und ich habe auch Besucher getroffen, die gar nicht deutsch gesprochen haben. Und warum ziehen die alle nach Litschau? Es ist nicht nur der wunderschön gelegene Herrensee, es ist das ganze rundherum. Hunderte Mitarbeiter schauen beim Festival darauf, dass es den tausenden Besuchern gut geht, etwa 100 Künstler der Wienerliedszene sind auf insgesamt 10 Bühnen am Samstag und Sonntag am Schrammelpfad „unplugged“ zu hören und das wirklich hautnah. Dann gibt es Freitag, Samstag und Sonntag im Herrentheater ein tolles Abendprogramm, wobei mich am Samstag zu Mittag die Matinee mit Karl Hodina, Tini Kainrath und Peter Havlicek begeistert hat und am Abend dann das Schrammelkonzert, wo vier verschiedene Schrammelquartette gezeigt haben, was sie können. Da hat es mit den Schrammelknödeln ein ganz junges Quartett aus Musikschülern gegeben, die ganz traditionell gespielt haben, dann noch die Frauenschrammeln, Wiener Art Schrammeln und die neuen Wiener Concert Schrammeln, für mich ein Konzert der Superlative. Am Schrammelpfad habe ich meine Kilometer heruntergespult, denn da ist das Angebot so groß, dass man fast in Stress kommt. Aber nur fast, weil der Herrensee so eine Ruhe ausstrahlt. Und was mich immer wieder begeistert- wenn ich am Morgen meine Runde um den Herrensee gehe- da liegt nirgends ein Papier, eine Flasche oder ein Zigarettenstummel. Die Bemühungen um einen „Green Event“ zeigen da ganz einfach, dass es möglich ist, ein Festival zu machen, ohne dass nachher Tonnen von Müll herumliegen. Jetzt könnte ich noch stundenlang schwärmen, aber sie wollen ja Musik hören und jetzt kommen Künstler, die beim Festival dabei waren. Marion hat ein paar Künstler um ihre Einstellung zum Wienerlied gefragt und nach dem Interview hören Sie immer Titel des jeweiligen Künstlers. Das nächste Schrammelklang Festival findet vom 7. bis 9. Juli statt- wer gescheit ist, sucht sich jetzt schon ein Quartier- und bleibt aber gleich bis zum 10. Juli, damit man das Sonntag Abendprogramm auch noch genießen kann.
Eine komplette Übersicht über das Programm finden Sie auf www.schrammelklang.at, wo man auch die Doppel CD zum Festival bestellen kann.
Euer
Erich Zib
redaktion@radiowienerlied.at Tel. 0664-4873052
Titel Komponist/Autor/Bearbeiter Interpreten
Es ist schön, wenn ma Zeit und a Geld hat Heinz Grünauer Franz Eder Die Weltpartie
Petrus mit dem Himmelschlüssel Gradinger, Koschelu, Tinhof  Koschelu- Lehner Weana Spatzen
Das größte Glück F.P.Fiebrich Die Strottern
Wenn mir guat aufglegt san Karl Föderl Fritz Wolferl Tini Kainrath, R. Koschelu,
Was hast du schon davon, wenn ich dich liebe  Ralph Benatzky, Karl Farkas, Fritz Rotter, Robert Kolar, Sulzer- Havlicek 
Den heutigen Tag kann mir kaner mehr nehmen Walter Kramer Louis Quine Walter Kramer Louis Quine- Trio
A Muatterl hast nur amol  Georg Tischler  Ossy Molzer
Verlängerung auf 60 Minuten    
Meine Freunde  Heinz Grünauer Franz Eder Die Weltpartie
Du  Horst Chmela Die Weltpartie
wia daunzn is  Klemens Lendl, K: David Müller Die Strottern
Da san ma net scharf drauf in Wien  Ernst Arnold/ Fritz Grünbaum Tini Kainrath, Tommy Hojsa, Robert Kastler    
Der gewissenhafte Maurer  Otto Reutter Robert Kolar, Sulzer- Havlicek
D´Fischerhütten Rudi Kronegger Agnes Palmisano Sulzer- Havlicek
Wann ma da so ka Weaner wär Hermann Leopoldi T: Karl Pollach ( Salpeter), Sulzer, Havlicek 
Die oglaufene Bonnbonier Peter Uhler, Haumer, Havlicek Schrammel & die Jazz


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17.07.2016:

Liebe Freunde des Wiener und wienerischen Liedes!

Wien und der Wein sind Dinge die traditionell nicht auseinander zu halten sind. Folglich ergibt sich wieder, dass die daraus entstehenden Umstände wie eine leichte Alkoholisierung auch in den Liedern über Wien wieder zu finden sind.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die Wiener ein Volk von Alkoholikern sind. Es steckt allerdings eine gewiße Koketterie bei dem Umgang mit Wein dahinter.  Ein Räuscherl, oder die Steigerung dazu der Rausch, sind in manchen Kreisen durchaus gesellschaftsfähig. Auch der sogenannte Drahrer, eine Person die sich mehr oder weniger häufig dem Genuss von Wein ergibt wird in vielen Liedern besungen.

Wer sich für die themenbezogenen Texte zu vielen Liedern interessiert wird in den beiden Bänden "Wienerlieder von gestern und heute" mit jeweils 118 leicht spielbaren Noten und vollständigen Texten der bekanntesten und auch neuerer Wiener Lieder aus dem Verlag von radiowienerlied.at viel Interessantes finden. Ja und zum Band 2 von Marion Zib gibt es sogar eine gelungene 3-er CD-Ausgabe mit 79 Liedern aus dem Buch.

Und nun wünscht gute Unterhaltung
Euer "Crazy Joe"
(wiener-melange@gmx.at)

Titel Komponist/Autor/Bearbeiter Interpreten
A g´sunder Rausch tuat´s a Wolf Löwe Paul Hörbiger
Mei Naserl is so rot weil ich so blau bin Hans Lang, Peter Christian, Hans Werner Gradinger- Koschelu 
Weil i alter Drahrer bin  Johann Sioly Ludwig Pollhammer, Fred Harris, Franz Neuer  Fritz Muliar 
Heut bin i anschütt wie a Hydrant Ferry Wunsch, Hans Eidherr, Hans Schober Poldi Müller
Ja, ja, der Wein is guat  Heinrich Strecker, J. Gribitz Sabine Schier & Marion Zib
In mein Rausch verkauf i die Oper  Hans Eidherr   Hans Eidherr  
So a Räuscherl  Carl Lorens  Hans Erich Halberstadt, Vienna Trio
Wo san die alten Drahrer  Hans Eidherr/ Fritz Killer  Franz Stanner/ Fritz Silberbauer 
Weana Drahrer Marsch Kronegger Gerhard Heger
A klane Drahrerei Robert Stolz, Alfred Grünwald   Schmid Hansl 
Feuchte Brüada Karl Sprowaker  Babinski Schrammeln
Verlängerung auf 60 Minuten    
Mir hat heut tramt, es gibt kann Wein mehr Oskar Schima, Eckhardt, Krehlik Peter Rauscher, Cremser Selection
I brauch a Weanaliad zum Leb´n Karl Nemec, Hermi Lechner  Lechner, Fasching 
Ana allane  Karl Hodina, Karl Sprowaker Walter Kramer 
Lavendel- Lied  R. Opratko, Trude Marzik Gusti Hödl
Ich trag im Herzen drinn  Anton Profes  Walter Gaidos, Günter Schneider
Ich hab amal a Räuscherl ghabt Karl Kapeller, J. Wilhelm Peter Alexander
Bruada war i daneben Karl Hodina  Hodina- Koschelu
Trink ma no a Flascherl Wilh. Hinsch, J. Modl, Zachhalmel Marion Zib Marion & Erich Zib
Solang so a süffiges Tröpferl gedeiht Franz Paul Fiebrich  Herbert Schöndorfer 

 



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10.07.2016:

Am Beginn dieser Sendung ein Nachruf auf Felix Kerl, der am 28. Juni 2016 im 93. Lebensjahr verstorben ist. Mit seinen Gedichten im Wiener Dialekt bleibt Felix Kerl ewig in Erinnerung
Am 9.7.1916 wurde Rudi Hofstetter in Wien Währing geboren und wir feiern damit seinen 100. Geburtstag. Sein musikalisch veranlagter Vater schickte ihn auf die Hochschule für Musik geschickt. Er lernte Violine und ein Konzertmeister der Wiener Philharmoniker sagte ihm eine große Karriere voraus. Aber dann kam der Krieg, Rudi musste einrücken. Er durfte aber eine Militärkapelle zusammenstellen und landete mit der Kapelle im Westen und spielte für den Soldatensender Paris. Anfang 1944 wurde er mit seinem Orchester in der vordersten Front von Caen gefangen genommen und in England interniert. Dann spielte er unter dem Titel „Der Rudi aus Wien“ in einer eigenen Radiosendung, durfte aber nicht mit seinem richtigen Namen angekündigt werden, weil sonst seine Eltern in Wien gefährdet gewesen wären. Seine Sendung ist so gut angekommen, dass zwar sein Orchester aus der Gefangenschaft entlassen wurde, er musste aber noch bleiben. Als er zurück kam, startete er eine Solokarriere und sang im Duett mit Ernie Bieler und auch mit dem schon erwähnten Franz Schier. Rudi Hofstetter war der erste Künstler in Österreich, der eine goldene Schallplatte bekommen hat- für 1 Million verkaufte Tonträger in Österreich! Das waren noch Zeiten, heute sind die meisten Künstler des Wienerlieds froh, wenn sie auf 1000 verkaufte CDs kommen. Hören wir jetzt Rudi Hofstetter in unterschiedlichen Besetzungen- damit darf ich mehr als 3 Titel von ihm spielen:
Herta Rokos hätte am 28. Juli ihren 90. Geburtstag gehabt. In meiner Rundfunksendung vom 23. Juli 2006 habe ich ihr noch persönlich zum 80. Geburtstag gratuliert und ein Interview gemacht. Am 27. Juli 2014, also vor 2 Jahren musste ich nach ihrem Tod am 27. Juni einen Nachruf gestalten. Bekannt war Herta Rokos, die eigentlich Herta Rokos- Kasper geheißen hat vor allem durch den Rundfunk und unvergessen die Sendungen wie „Meine Lieblingsmelodie“, Musik für jung und alt“, „Vergnügt mit Musik“, „Von Note zu Note“, wo es immer geheißen hat „Zusammengestellt von Herta Rokos“. Sie hat immer wieder Geburtstagssendungen für Autoren und Komponisten zusammengestellt, eigentlich so wie ich es auch versuche. Dass sie auch eine ausgezeichnete Textautorin war sollen die Lieder in dieser Sendung zeigen.
Denken Sie bitte daran, bis 6. Oktober haben wir noch jeden Donnerstag unsere Wienerlieder Schifffahrt auf der Donau, jetzt mit großer Donaurundfahrt und natürlich echter Wienermusik. Am 14. Juli singen und spielen Fredi Gradinger und Franz Horacek am Schiff, die auch den Ausklang der Sendung mit dem Titel „Der Weingenießer“ von Franz Horacek und Felix Lee machen. Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie auf unserer Homepage www.radiowienerlied.at.
Euer
Erich Zib
redaktion@radiowienerlied.at
Titel Komponist/Autor/Bearbeiter Interpreten
Der Messebesuch Felix Kerl  Felix Kerl 
Wenn einmal in fernen Tagen Charly Gaudriot/ Hans Zeisner Rudi Hofstetter
Spitzbua Josef Sirowy ,Kutschker- Waltner Rudi Hofstetter Terzett
Es gibt heut kane Kinder mehr Karl Grell, Herta Rokos Walter Kramer
Man sagt…  Siegfried Lang, Herta Rokos, K. Grell Chris Ulbertson, RWR Tanzorchester
Was wirklich zählt Siegfried Lang, Herta Rokos Günther Frank, Leopold Grossmann
Wenn ich auch nicht mehr bin Siegfried Lang, Herta Rokos, A.Hofer  Emmy Denk Orch. H. Seiter
Der Weingeniesser Franz Horacek, Prof. Felix Lee  Alfred Gradinger & Franz Horacek
Verlängerung auf 60 Minuten     
Ein Walzer aus Wien   Rudi Hofstetter
Ich möchte gern dein Herzklopfen hör´n Josef Sirowy, Hans Werner Ernie Bieler, Rudi Hofstetter
Draußen in Nußdorf  Hans Weiner Dillmann Rudi Hofstetter
Secht´s Leutl´n so war´s anno dreissig (Penzinger Kircherl) Roman Domanig Roll, Franz Allmeder, Franz Schier, Rudi Hofstetter, Begleitorchester
Manchmal glaub‘ ich    Rudi Hofstetter, Franz Schier mit Begleitorchester
Die Häuser von Wien Karl Grell, Herta Rokos Christl Prager, Orchester Erich Benedini
Wo gibt´s denn sowas? Hans Lang, Rokos, Leo Parthé Reschl, Böhm, Lang, Hagen
Nix dauert ewig Siegfried Lang, Herta Rokos Franz Stanner
Woll´n ma wetten Gert Last, Herta Rokos, E. Lederer Ingeborg Vesely, Karl Grell, Solistenorchester
Junge Weaner, alte Weaner Erich Benedini, Herta Rokos Christl Prager, Orchester Erich Benedini
A Fiaker, der hat sich verirrt  Lothar Steup,  Herta Rokos Karl Jakobi 
Auch wenn du nicht mehr sagst Hans Lang, Herta Rokos, Eva Oskera 


Radio Wienerlied bietet über die Plattform der freien Radios Österreich auf cba.fro.at jede Woche neu eine 30 +60 Minuten Wienerlied- Rundfunkreportage. Jeden Sonntag ab 0 Uhr MEZ kann man die aktuelle Sendung als MP3-Livestream (Flash) anhören, die abwechselnd von Erich Zib und Crazy Joe gestaltet wird.

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Verantwortlicher Redakteur: Erich Zib

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